Unsere Schätze: die FSJ-ler

Ein absoluter Gewinn: die jungen Menschen, die ein freiwilliges soziales Jahr hier bei uns leisten!

Die Arbeit mit jungen Menschen ist immer eine große Bereicherung, auch bei uns in der Klinik Schwedeneck. Sie lehren uns ganz neue Sichtweisen und halten uns up to date. Nun wollen wir diese, doch recht allgemeingültige Aussage in einen ganz konkreten Kontext stelle: das freiwillige soziale Jahr, kurz FSJ, das wir in unserer Klinik gern anbieten.

Dieses bewusst eingesteuerte Jahr nehmen die FSJ-ler aus ganz unterschiedlichen Beweggründen wahr und sie sehen darin ebenso verschiedene Perspektiven. Einige von ihnen brauchen diesen Zeitraum zur Orientierung, andere suchen nach praktischen Erfahrungen, um anschließend eine Ausbildung, beispielsweise im erzieherischen Bereich zu beginnen.

Die jungen Menschen erproben sich mit einer Vollzeitstelle im Berufsalltag, integrieren sich als unterstützende Kraft in den einzelnen Gruppen und wachsen selbst daran. Für unser Team in der Kinderbetreuung ist es immer wieder spannend, den Reifeprozess mitzuerleben und aktiv begleiten zu können. Selbstverständlich schätzen wir die helfenden Hände, die uns in unserer Arbeit mit den Kindern tatkräftig unterstützen.

Der Aufgabenschwerpunkt umfasst die Mitbetreuung der Kinder in den einzelnen Gruppen: es wird gespielt, gebastelt, gemalt und gestaltet und so viel Zeit wie möglich outdoor in unserer herrlichen Natur verbracht.

Für die Kinder sind die jungen Begleitpersonen eine wertvolle Bereicherung, da die Mischung aus FSJ-ler und Fachkräften ihnen eine vielschichtige Bandbreite von Bezugspersonen bietet.

Trotz Pandemie haben zwei "Mädels", Jula und Lena-Sophie, erfolgreich ihr freiwilliges soziales Jahr erfolgreich absolvieren können. Eine der Beiden startet im August eine Ausbildung und hat uns im Juli verlassen: "Vielen lieben Dank von uns allen für Deine tolle Arbeit, die Du bei uns geleistet hast!"

Die Zweite bleibt uns erhalten, denn sie ist sich nun sicher, weiter aktiv mit Kindern arbeiten zu wollen. Die Bewerbungsphase hat ihr dazu eine Perspektive für 2022 aufgezeigt. In Absprache mit dem IB (Internationalen Bund) darf sie hier bei uns ein Folgejahr absolvieren, um die Wartezeit bis dahin zu überbrücken. Für uns ein absoluter Gewinn, da wir nun sozusagen einen alten, erfahrenen Hasen beim Start der nächsten beiden FSJ-lerinnen an unserer Seite haben. Und für sie selbst eine Chance, ihre Fähigkeiten weiter auszubauen und zu festigen, denn die Erfahrung ist ein wertvolles Gut, das nur durch einen hohen Praxisanteil in der Lernphase möglich ist und ihr so sicher einen perfekten Start in die Ausbildung bietet.

Hier sehen Sie, was Jula in einer kurzen Reportage des Internationaler Bundes über ihre Arbeit als FSJ-lerin bei uns berichtet!