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Neujahrsvorsätze: noch aktuell?


Wenn ja, dann sagen wir herzlichen Glückwunsch!!!

Sollten Ihre Vorsätze nicht mehr an der Tagesordnung sein bei Ihnen, dann können wir Sie trösten: Da sind Sie nicht alleine! Denn neue Vorsätze für das aufkeimende Jahr lassen sich an Silvester recht einfach fassen - man fühlt sozusagen noch den Zauber des Anfangs. Im Alltag, der ja nach den Feiertagen ganz schnell einkehrt sieht es dann oft ganz anders aus.
Hier in der Klinik Schwedeneck kennen wir uns aus mit den guten Vorsätzen: Jede Woche fahren Mütter mit vielen guten Vorsätzen nach Hause. Im Gepäck also all das, was sie nach ihrer Mutter & Kind-Kur auch zuhause alles anders machen möchten. In unseren Gruppen- und Einzelgesprächen versuchen wir die Mütter so einzustimmen, dass die Umsetzung möglichst gut gelingt und die Motivation lange erhalten bleibt.

Unsere Empfehlungen zum Thema „gute Vorsätze beibehalten“:
  • Fragen Sie sich: Ist das Ziel, das ich mir setze, ein Ziel, das mir persönlich wirklich am Herzen liegt? Oder ist es eher etwas, was meine Ärztin, mein Partner oder „die Vernunft“ von mir erwarten? So ist es sicherlich gesund, sich gut zu ernähren, aber wenn der Wunsch dazu nicht wirklich meinem Empfinden entspringt, wird sich jede Gemüsemahlzeit eher wie Pflichterfüllung oder Verzicht anfühlen.
  • Ist mein Vorsatz in meiner jetzigen Lebenssituation realistisch? So ist es für eine alleinerziehende, berufstätige Mutter sicherlich unrealistisch, drei Mal die Woche ausgiebig zum Sport zu gehen; ohne entsprechende familiäre Unterstützung kann sogar einmal die Woche unrealistisch sein. Vielleicht wäre dann zu überlegen, ob das angestrebte Plus an Bewegung dadurch zustande kommen kann, dass man mit den Kindern Fahrrad fährt, Schwimmen geht oder immer mal wieder einen Wettlauf macht… So würden sogar Bewegung und Mutter-Kind- Zeit gleichzeitig stattfinden.
  • Wenden Sie das Prinzip der kleinen Schritte an: Setzen Sie sich ein realistisches Ziel - wenn Sie dieses erfolgreich in Ihrem Alltag verankert haben, können Sie das Nächste angehen.
  • Haben Sie Erinnerungshilfen im Alltag? Hängt beispielsweise ein schönes Bild als Symbol für das Ziel an einer Stelle, die Ihnen öfter in den Blick fällt, beispielsweise an der Kühlschranktür? Vielleicht haben Sie ja einen schönen Stein, der Sie immer wieder an Ihr Ziel erinnern kann?
  • Ganz wichtig: Ganz viel Lob! EIGENLOB! Klopfen Sie sich auf die Schulter, wenn Sie es auch nur einmal geschafft haben, etwas von Ihrem Ziel umzusetzen - und dann auf die andere Schulter! Falls etwas nicht so klappt, seien Sie nett zu sich selbst und versprechen sich, es bei der nächsten Gelegenheit noch einmal zu versuchen.

Lassen Sie nach ein paar Monaten Ihr Ziel/Ihre Ziele Revue passieren: Vielleicht haben Sie ja einiges erreicht - oder festgestellt, dass Ihre Ziele ganz andere sind. Oder dass der Alltag schon genug Herausforderung bietet und Sie sich nicht zusätzlich durch hohe Erwartungen unter Druck setzen wollen.

Denn grundlegend ist festzustellen: Ich will - und darf - so bleiben wie ich bin!