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Heuschnupfenzeit!


Gerade flirrt die Luift nur so, die Pollenflugzeit ist in vollem Gange – und bedeckt alles mit ihrem Blütenstaub.

Unsere erste Empfehlung ist immer, das Allergen, also die auslösende Substanz zu meiden. Beim Heuschnupfen sind das Gräser- oder Baumpollen, die in der Luft herum „fliegen“. Ein Baum setzt
Millionen Pollen frei und schon einige Dutzend pro Kubikmeter reichen, um eine Allergie auszulösen. Soll man sich deswegen luftdicht in den Wohnräumen verschanzen? Sicher nicht! Aber was kann
man stattdessen tun? An die See fahren? Auch an der See fliegen die Pollen, wenn der Wind nicht ganz genau vom Meer kommt (und dort über hunderte Kilometer kein Land in Sicht ist…).

Wer sehr leidet, wird in der entsprechenden Zeit die Natur meiden. Aber auch hier gilt: „keine Therapie sollte schlimmer sein als die Krankheit“. Manchmal ist ein Spaziergang in der aufblühenden Frühjahrsnatur kostbarer als die Beeinträchtigung durch einen Niesanfall. Das wird jeder Betroffene für sich entscheiden können.

Und es gibt ein paar Tricks: nachts sollten die Schlafzimmer-Fenster geschlossen bleiben. Stoßweise lüften ist sinnvoller als Dauerbelüftung. Und mit einem Schauer wird die Luft „gespült“. Die Pollen sieht man danach auf den Pfützen schwimmen. Daher ist nach einem Regen dass Lüften gefahrloser. Für die Fenster undAutolüftungen gibt es geeignete Pollenfilter und Radfahrer profitieren meist von einer Sportbrille.
Es empfiehlt sich, abends vor dem Schlafengehen die Pollen aus Haaren und Kleidern zu waschen und die getragenen Kleider außerhalb des Schlafzimmers zu deponieren. Dadurch wird der Nachtschlaf oft verbessert.

Viele Betroffene erleben es als hilfreich, die Nasenschleimhäute mit Kochsalzlösung oder Wasser regelmäßig zu spülen, oder auch eine fetthaltige Creme auf die mit dem Finger erreichbare Nasenschleimhaut aufzutragen. Der längerfristige Einsatz abschwellender Nasen- oder Augentropfen ist bei Heuschnupfen nicht besonders sinnvoll. Zu besser geeigneten Medikamenten kann sie Ihre Ärztin oder Apothekerin* beraten.
Wer über zwei Pollenflugsaisons hindurch beeinträchtigende Symptome erlitten hat, wer ein pollenassoziiertes Asthma hat oder wer einen schweren Leidensdruck hat, sollte eine/n Allergologen/in dazu befragen, ob eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) sinnvoll ist.

Wir wünschen Ihnen: Kommen Sie gut durch die Pollenflugzeit!