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Handy-Nacken


Lesen Sie diesen Text auf einem Smartphone? Ist Ihr Nacken dabei gebeugt? Wie lange schon?
Und nun stellen Sie sich vor, Sie würden diese Stellung mit einem ungefähr 20 kg schweren Gewicht um den Hals halten, denn die Belastung der Halswirbelsäule ist durchaus damit vergleichbar.
Erschreckend, oder?

Es ist also kein Wunder, dass durch die Handynutzung - insbesondere zum Lesen - vermehrt Nackenschmerzen entstehen. Aus ärztlicher Sicht ist dringend zu empfehlen, die Handynutzung zeitlich zu begrenzen und der einseitigen Haltung des Nackens immer wieder mit Dehnungs- und Kräftigungsübungen entgegenzuwirken. 
Auch die anhaltende Fokussierung der Augen auf den nahen Bildschirm mit kleiner Schrift ist nicht wirklich gesund. Während der Handynutzung blinzeln wir außerdem zu selten, das wiederum führt zu Augenrötungen und trockenen Bindehäuten. Auch hier ist die Lösung ganz banal: raus an die frische und feuchte Luft, in die Ferne und ins Grüne blicken!

Sie ahnen vermutlich schon, was jetzt kommt: auch das Denken wird durch die Handynutzung beeinflusst…
Als Mutter- & Kind-Ärztinnen empfehlen wir Ihnen, ein gutes Vorbild hinsichtlich der Handy- und Tablet-Nutzung zu sein: zeitlich begrenzt, bewusst entschieden und aufmerksam zu surfen.

Spielen Sie lieber öfter „analog“ mit Ihren Kindern. Davon haben Eltern und Kinder mehr!

 

Ihre
Juliane Sackmann
Ärztliche Leitung mit Team

 

Interessant zu diesem Thema auch ein aktueller Beitrag aus der Süddeutschen Zeitung "Ärzte warnen vor dem Smartphone-Nacken", der in unserer Zeit umso mehr Brisanz besitzt!