Warum Yoga?

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Viele Frauen, die stark in die Anforderungen einer jungen Familie mit Kindern, Haushalt und Beruf eingebunden sind, haben das Gefühl, mit klassischen Entspannungsverfahren in Ruhehaltungen wie der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson oder dem autogenen Training nicht zur Ruhe kommen zu können. Die Gedanken scheinen dabei nur noch unruhiger zu werden.
 
Gleichzeitig besteht aber oft eine ausgeprägte Sehnsucht nach Ruhe und Entspannung. 
Yoga kann dann eine sinnvolle Alternative darstellen, um einmal eine Pause von kreisenden, hüpfenden oder rennenden Gedanken zu bekommen.
 
In der Klinik Schwedeneck wird ein achtsamkeitsorientiertes Yoga angeleitet. Übende werden ermuntert, beim Yoga ihre eigenen Grenzen zu jeder Zeit zu respektieren. Es geht nicht um die bei Yoga-Werbungen oft zu sehenden wunderschönen akrobatischen Posen, deren perfekte Einübung uns wieder in Stress versetzen könnte, sondern um Haltungen oder Übungsfolgen, die für jeden machbar sind, die mit dem Atem verbunden werden und die uns dabei unterstützen, den Kontakt zwischen Gedanken, Gefühlen und dem Körper wieder herzustellen. Der Kopf ist damit beschäftigt, die Übungen sorgfältig durchzuführen und ist dadurch vor Gedanken- und Gefühlschaos geschützt. Atemtechniken helfen dabei, die beruhigenden Anteile des vegetativen Nervensystems zu fördern.
 
Dabei ist nach unserer Auffassung immer „der Mensch das Maß“. Es geht nicht darum, Übungen besonders gut oder besonders oft zu machen, sondern darum, das eigene Maß beim achtsamen Üben zu finden.
 
Wir in der Klinik Schwedeneck glauben an die Anregung der Selbstregulation durch Bewegung, durch den Atem und durch Konzentration. Inzwischen liegen zahlreiche wissenschaftliche Studien vor, die die gute Wirksamkeit von Yoga bei verschiedenen Krankheiten untermauern, daher ist Yoga in der Klinik Schwedeneck auch in das medizinisch-therapeutische Konzept eingebunden.